Ein Bauer stapft über das Feld, seine Gummistiefel platschen durch die Pfützen, die der frühe Frühlingsregen hinterlassen hat. In seiner rechten Hand hält er eine alte Hacke, über seiner anderen Schulter hängt ein mit Saatgut gefüllter Beutel. Jede seiner Bewegungen ist bewusst. Zuerst bückt er sich und gräbt vier fünf bis sieben Zentimeter tiefe Mulden. Dann streut er Saatgut hinein. Seine Hände streichen vorsichtig Erde über die Samen, bis die Vertiefungen verschwinden. Schließlich kniet er nieder und betet.
Sein Nachbar, ein sogenannter Bauer, stapft ebenfalls mit Gummistiefeln durch sein Feld und schlittert durch die Pfützen, die derselbe Frühlingsregen hinterlassen hat. Er trägt weder einen Samenbeutel noch eine alte Hacke bei sich. Er gräbt keine Tröge, streut keine Samen aus und betet nicht. Stattdessen schlendert er über das Feld und wünscht sich bessere Ergebnisse als letztes Jahr.
Eine Woche später kniet der erste Bauer auf seinem Feld neben winzigen Trieben, die aus der Erde ragen, und bedankt sich für die neue Ernte. Währenddessen schlendert der zweite Bauer weiter über sein Feld und wünscht sich bessere Ergebnisse als im letzten Jahr.
Ernte des Glaubens
Als christliche Großeltern sind wir Bauern, die hoffen, bei unseren Enkeln Glauben zu ernten.
Wir leben in einer Gesellschaft, die die Rolle der Großeltern nicht klar definiert. Viele von uns haben die Landwirtschaftsmethode des zweiten Bauern übernommen, indem sie abseits sitzen und hoffen, dass unsere Enkel die Botschaft des Evangeliums wie durch Zauberhand aufnehmen und ihr Herz Christus schenken. Andere von uns haben die Landwirtschaftsmethode des ersten Bauern übernommen, indem sie…
- Wir nehmen uns eine Auszeit vom Golfplatz, um mit unseren Enkeln angeln zu gehen.
- Wir teilen unsere Geschichten über erhörte Gebete.
- Über Skype, SMS und E-Mail erreichen Sie kilometerweit.
- Wir bekräftigen unseren Glauben, dass Gott gut ist.
- Unsere Enkelkinder trösten, wenn das Leben ungerecht erscheint.
- Wir beten unaufhörlich für die Rettung unserer Enkelkinder.
Die Liste der Möglichkeiten, unser spirituelles Erbe an zukünftige Generationen weiterzugeben, ist endlos; doch eines ist sicher. Gott ruft uns dazu auf, Samen des Glaubens in die Herzen unserer Enkel zu säen. Denn er sagt: „Nur hüte dich und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und dass es nicht aus deinem Herzen kommt dein Leben lang. Mach es deinen Kindern und Kindeskindern kund.„(4. Mose 9:XNUMX).
Wollen Sie sich mit mir zusammen dazu verpflichten, ein frommer, bewusster Großelternteil zu sein? Wollen Sie eine Hacke und Ihren Samenbeutel des Glaubens schnappen und durch die Felder gehen, um bewusst die Liebe Christi in die Herzen Ihrer zukünftigen Generationen zu säen?




2 Gedanken zu „Ein Großelternteil ist wie ein Bauer“
Sherry – ein toller Artikel! Ich teile ihn mit meiner Lerngruppe „Wenn du Enkelkinder hast“. Er wirft die Frage auf: „Was für ein Landwirt bin ich?“
Ich schätze Ihre Einsicht und die wunderbare Art, diese wichtige Wahrheit über das bewusste Großelternsein zum Ausdruck zu bringen.
Danke, Rob. Ich freue mich über deine freundlichen und ermutigenden Worte. Ich stimme dir zu. Dieser Artikel wirft die Frage auf: „Was für ein Bauer bist du?“ Ich hätte auch mehr als sechs Beispiele für die Weitergabe des Glaubens nennen können. Ich frage mich, welche Beispiele deine Klasse nennen würde, wenn man sie fragen würde. Nochmals vielen Dank! Alles Gute!